header-methodentreffen

Forschungswerkstätten

Forschungswerkstätten verstehen sich als spezifische Arbeitsform, bei der eine Methodenberatung unter Einbezug der Gruppe der Anwesenden umgesetzt wird. Methodologische und methodische Fragen werden auf der Basis konkreter Forschungsanliegen/konkreten Datenmaterials (der aktiv Teilnehmenden) erörtert mit dem Ziel, dass die aktiv Teilnehmenden für ihr weiteres Forschungsvorgehen profitieren und in ihrem Arbeitsprozess Fortschritte verzeichnen können. Passiv Teilnehmende an den Forschungswerkstätten sollen bei der Arbeit am Material der aktiv Teilnehmenden Einblicke in die Arbeitsweisen und damit Ideen und Hinweise für die eigenen (nicht besprochenen) Arbeiten erhalten. Und die passiv Teilnehmenden sind natürlich insoweit aktiv, als sie herzlich eingeladen sind, sich an den Diskussionen und an der Arbeit am Material zu beteiligen.

 

Videoauszug  (12:51 Minuten) der Forschungswerkstatt "Qualitative Heuristik" von Gerhard Kleining beim 2. Berliner Methodentreffen.

Pro Forschungswerkstatt werden maximal vier Forschungsthemen besprochen (in der Regel weniger, dazu sind die einzelnen Beschreibungen der Forschungswerkstätten zu beachten). Die Auswahl erfolgt nach Anmeldung und in Absprache mit den jeweils die Forschungswerkstätten Anbietenden. Eine Bestätigung über die aktive Teilnahme erfolgt unabhängig von der (und zeitlich später als die) Bestätigung der Teilnahme am Berliner Methodentreffen. Dies ist organisatorisch leider nicht anders machbar. (Siehe dazu auch nochmals besonders die Hinweise auf der Seite Anmeldung unter dem Stichwort "Anmeldung als aktive Teilnehmende".)

Der Vielfalt qualitativer Forschung entsprechend werden verschiedene Ansätze und "schulenübergreifende" Perspektiven in Forschungswerkstätten angeboten.

 

Angebotene Forschungswerkstätten insgesamt

Biografische Fallrekonstruktion (2007-2009, 2012-2017), Biografische/Narrationsanalysen (2005-2006, 2009, 2011-2017), Cultural Studies (2007-2010, 2012), Interviews mit Expertinnen und Experten (2013-2017), Foucaultsche Diskursanalyse (2005-2010, 2012-2017), Dokumentarische Methode (2009, 2011-2012, 2014-2017), Ethnografie (2005, 2006, 2010-2017), Fallrekonstruktive Familienforschung (2010), Konversationsanalyse (2008, 2011-2013, 2015-2016), Gattungsanalyse (2007, 2008), Grounded-Theory-Methodologie (2005-2017), Hermeneutische Wissenssoziologie (2005-2011, 2013-2017), Metaphernanalyse (2005-2009, 2011, 2014), Objektive Hermeneutik (2006-2017), Phänomenologie (2013-2015), Qualitative Heuristik/entdeckende Forschung (2005-2014), Qualitative Inhaltsanalyse (2005-2017), Situational Analysis (2011), Tiefenhermeneutik/psychoanalytisch orientierte Sozialforschung (2005-2008, 2010-2017), Wissenssoziologische Bildhermeneutik (2016-2017), Wissenssoziologische Diskursanalyse (2010-2015), Videoanalyse (2012-2017) sowie schulenübergreifende Angebote: Projektwerkstatt qualitativen Arbeitens (2005-2008) und Interpretation als Ko-Konstruktion (2006-2010, 2012-2013, 2015, 2017), Interpretative Sozialforschung (2011-2016), Partizipative Forschung (2016-2017). [insgesamt 26 verschiedene Angebote 2005-2017]

 

Beschreibungen zu den zurückliegenden Forschungswerkstätten

Abstracts 2017

Abstracts 2016

Abstracts 2015

Abstracts 2014

Abstracts 2013

Abstracts 2012

Abstracts 2011

Abstracts 2010

Abstracts 2009

Abstracts 2008

Abstracts 2007

Abstracts 2006

Abstracts 2005