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Symposium 2010: Lehr-/Lernbarkeit qualitativer Forschung

Im Rahmen des Symposiums sollen Chancen, Herausforderungen und Schwierigkeiten debattiert werden, die mit der Umsetzung von qualitativer Forschung in Lehr-/Ausbildungskontexten einhergehen. Nachdem zu diesem Thema bereits 2006 im Rahmen des 2. Berliner Methodentreffens ein Symposium stattgefunden hat, in dessen Nachgang das Memorandum für eine fundierte Methodenausbildung in den Human- und Sozialwissenschaften formuliert und im Frühjahr 2008 von 19 Fachgesellschaften unterzeichnet wurde, soll diese Diskussion nun weitergeführt und eine Art Bestandsaufnahme geleistet werden.

Erörtert werden soll, welche Voraussetzungen bestehen müssen, damit sich die Besonderheiten qualitativer Forschung vermitteln lassen; welche speziellen Anforderungen für die Lehr-/Lernbarkeit von qualitativen Forschungsmethoden zu berücksichtigen sind, die über eine allgemeine Methodenexpertise hinausgehen; wie Lehrmaterialien und -bücher für eine angemessene Methodenausbildung zu gestalten sind, die auch den Vorgaben der neuen BA/MA-Studiengänge entsprechen; sowie welche Lehrformen besonders geeignet scheinen und wie diese (weiter-) entwickelt werden können. In dem Symposium soll auch diskutiert werden, welche Grenzen in der Umsetzung von Methodenausbildung gesehen werden und welche Folgerungen sich daran anschließen lassen. Dies berührt schließlich eine fachpolitische Perspektive und die Frage nach einer verbindlichen Verankerung von Methodencurricula zu qualitativer Forschung sowie damit zusammenhängend die Frage, für welchen Berufsmarkt und welche Forschungspraxis die Ausbildung geleistet wird.

Teilnehmende: Uwe Flick, Christoph Maeder, Günter Mey (Mod.), Katja Mruck (Mod.), Silvia Sippel, Arne Weidemann