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Symposium 2013: Netzwerkstätten - Programme, Potenziale, Probleme, Perspektiven

Mitwirkende: Tilman Allert, Bettina Dausien, Jo Reichertz, Gerhard Riemann u.a.

Moderation: Günter Mey

Kern der Berliner Methodentreffen ist die als gemeinsame Arbeit in Forschungswerkstätten organisierte Datenanalyse und -interpretation; im Zuge von Forschungswerkstätten (beim Berliner Methodentreffen, aber vor allem auch in den vielen existierenden Arbeitsgruppen an Universitäten, Hochschulen und Promotionskollegs) werden Arbeitsstile vermittelt (gesprochen werden kann auch von "Denkstilen", "Schulen"- bzw. "Traditionsbildung") und je nach Ansatz dann auch Vorgehensweisen abgesprochen und "Regeln" zum Ablauf angeboten. Was aber passiert im Prozess der gemeinsamen Forschungsarbeit genau mit Blick auf die "Datenproduktion bzw. -konstruktion"? Bislang liegen dazu – anders als zu Beschreibungen der verschiedenen Konzepte – wenig Erkenntnisse vor. Deshalb haben wir die Frage nach der "Deutungsarbeit" und "Auswertung" ins Zentrum des diesjährigen Symposiums gestellt. Ziel ist es, die Arbeit verschiedener Forschungsgruppen zu skizzieren, deren Ansätze zu explizieren, um im Anschluss daran für die qualitative Forschung zentrale Fragen etwa im Hinblick auf Geltungsbegründung und der Ausbildung aufzuwerfen.