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NetzWerkstatt. Integrierte Methodenbegleitung für qualitative Qualifizierungsarbeiten

Die NetzWerkstatt bietet eine standortunabhängige Begleitung von Qualifikationsarbeiten über den gesamten Forschungsprozess. Das Angebot richtet sich fächerübergreifend an Promovend/innen und Diplomand/innen, die im Bereich der qualitativen Sozialforschung arbeiten. Die Zusammenarbeit findet online in festen Arbeitsgruppen und im Plenum statt – mittels Mailinglisten, Chats und Diskussionsforen und unter Nutzung der Lernplattform "Blackboard", über die auch eine interne Online-Bibliothek, bestückt mit Literatur zur qualitativen Sozialforschung, zugänglich ist.

Methodische Beratung und Unterstützung finden die Nutzer/innen einerseits innerhalb ihrer eigenen Arbeitsgruppe nach dem Peer-to-Peer-Prinzip, sie können andererseits über die NetzWerkstatt-Moderation zusätzliche Beratungsleistungen in Anspruch nehmen. Flankierend und bei Bedarf bieten auch Offline-Treffen die Gelegenheit zu Beratung, Zusammenarbeit, Austausch und Diskussion.

Als Pilotprojekt, gestartet im Januar 2003, wurde die NetzWerkstatt von der Freien Universität Berlin und der Hans Böckler Stiftung mit einer Anschubfinanzierung unterstützt und richtete sich in dieser Phase vornehmlich, aber nicht ausschließlich, an Stipendiatinnen und Stipendiaten der Hans Böckler Stiftung. Mittlerweile steht das NetzWerkstatt-Angebot allen qualitativ Forschenden für die Begleitung von Qualifikationsarbeiten offen.

2007 wurde die NetzWerkstatt, gefördert durch das Center für Digitale Systeme der Freien Universität Berlin evaluiert und gemeinsam mit den Nutzenden weiterentwickelt.

Die NetzWerkstatt ist an das Institut für Qualitative Forschung angebunden, das weitere Ressourcen bereitstellt, so z.B. die Online-Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research (FQS) und die Mailingliste Qualitative Sozialforschung (QSF-L).