<html>
<head>
<meta http-equiv="Content-Language" content="de">
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=windows-1252">
<title>Postpartale Depressionen &#150; ein eigenst&auml;ndiges Krankheitsbild?</title>
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="style.css">
</head>

<body link="#3A3ABD" vlink="#000080" leftmargin="30" bgcolor="#FFFFFF" text="#000000">

<center>
<div align="left">

<table border="0" summary="qrn-Publishing" cellpadding="5" cellspacing="3" width="90%">
<tr>

<td valign="top" bgcolor="#CCCCCC">
<table summary="text" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0" width="90%">
<tr>
<td width="100%"></td>
</tr>


<tr><td width="100%"><img border="0" ALT="FG" src="3-525-46177-1k.gif" width="130" height="92"></td></tr>

<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;</p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit"><a href="../../publishing/modelle/postpartale_depression/index.php" target="_blank">qualitative-research.net</a></p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;</p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;</p></td></tr>

<tr><td width="100%"><p class="zit"><b><a href="index.htm">Home</a></b></p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit"><b><a href="pd-definition.htm">Definition</a></b></p></td></tr>

<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;</p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="abbco">Zum Buch</p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<A HREF="pd-k1.htm">Inhalt</A></p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<A HREF="pd-k3.htm">Methode</A></p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="pd-k42.htm">Komparation</a></p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<A HREF="pd-lit.htm">Literatur</A></p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="pd-anh.htm">Anhang</a></p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;</p></td></tr>

<tr><td width="100%"><p class="zit"><b><a href="pd-links.htm">Links</a></b></p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit"><b><a href="pd-news.htm">News</a></b></p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit"><b><a href="pd-autor.htm">Zur Autorin</a></b></p></td></tr>

<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;</p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;</p></td></tr>
<tr><td width="100%"><p class="zit">&nbsp;</p></td></tr>
</table></td>

<td valign="top">
<p class="fqscoanf">Postpartale Depressionen</p>
<p class="fqsco">&#150; "Nehmt es weg von mir. Depressionen nach der Geburt eines Kindes"</p>

<table summary="text" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0" width="90%">

<tr valign="top">
<td width="65%">
<p class="lit">Bei M&uuml;ttern von Neugeborenen wird Gl&uuml;cklichsein, eine "bl&uuml;hende innere Landschaft" assoziiert. Die Vorstellung einer kargen und schwerm&uuml;tigen inneren Landschaft erscheint auf den ersten Blick kaum vereinbar mit der Ankunft eines Babys. Dem "Baby-Blues" oder den "Heultagen" etwa drei bis f&uuml;nf Tage nach der Geburt wird aufgrund der Ersch&ouml;pfungssituation meist noch verst&auml;ndnisvoll begegnet. Anders verh&auml;lt es sich mit krankheitswertigen Depressionen, die bei Frauen nach einer Entbindung auftreten. Hier reagiert das soziale Umfeld nicht selten befremdet: Wie kann es sein, dass eine Mutter auf das freudige Ereignis mit Trauer reagiert?</p>

<p class="lit">Dieses scheinbar paradoxe Ph&auml;nomen zu beleuchten, das die betroffenen Frauen, und ihre Familien erheblich belastet, ist Anliegen der Autorin, die ihre Kompetenz aus jahrelanger Hebamment&auml;tigkeit und anschlie&szlig;endem Psychologiestudium bezieht.
Den detaillierten Einzellfallanalysen von drei Frauen &#150; alle erstgeb&auml;rend und sich in einer stabilen Partnerschaft befindend, die zum ersten Mal unter einer depressiven Erkrankung leiden &#150; wird das Erleben nichtdepressiver M&uuml;tter gegen&uuml;bergestellt.</p> 

<p class="lit">Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass bei postpartal depressiven Frauen biographischen Belastungsfaktoren eine bedeutende Rolle zukommt, die Erkrankung also nicht lediglich mit situativen Stressoren erkl&auml;rt werden kann. Demnach greift eine Beschr&auml;nkung auf allt&auml;gliche Unterst&uuml;tzungsangebote in therapeutischem Sinne zu kurz: eine Psychotherapie ist bei postpartalen Depressionen &#150; genau wie bei von der Geburt eines Kindes unabh&auml;ngig auftretenden depressiven Erkrankungen &#150; dringend angezeigt  Allt&auml;glichen Unterst&uuml;tzungsangeboten kommt dabei jedoch eine zentrale Rolle zu, da sie es der Mutter erst erm&ouml;glichen, regelm&auml;&szlig;ige Termine ohne ihr Kind wahrzunehmen.</p>

<p class="lit">Das Buch schlie&szlig;t mit Empfehlungen f&uuml;r betroffene Frauen und ihre Angeh&ouml;rigen.</p>

<p class="lit">Das Buch ist 2003 bei <a href="http://www.vandenhoeck-ruprecht.de/sgh-bin/vandenhoeck/scan/sp=flypage_s/se=3-525-46177-1/va=Bereich=A" target="_blank">Vandenhoeck &amp; Ruprecht</a> erschienen.</p>
<p>&nbsp;</p>
</td>
<td width="35%"><img border="0" ALT="FG" src="3-525-46177-1.gif" width="300" height="453">
</td>
</tr>
</table>
</table>
<table summary="text" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0" width="90%">
<tr>
<td valign="top" align="center" colspan="2" bgcolor="#CCCCCC">
<p class="zit">© 2003-2004 <a href="http://www.qualitative-forschung.de/publikationen/postpartale-depressionen/index.htm">http://www.qualitative-forschung.de/publikationen/postpartale-depressionen/</a>, Status: 21. M&auml;rz 2004</p></td>
<td valign="top" align="center"></td>
</tr>

</table>
</div>
</center>
</body>
</html>
